Zum Inhalt springen

Verträge und Nutzung von Site to Go

Allgemeine Geschäfts- und Nutzungsbedingungen

Regelungen für die Nutzung von Site to Go, Kundenkonten, Abonnements, WordPress-Verbindungen, KI-gestützte Funktionen, Zusatzleistungen und Support.

Stand: 21. Juli 2026Bedingungen lesen
Diese Bedingungen regeln die Nutzung von Site to Go. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere Verbraucherrechte, bleiben unberührt.

§ 1 Anbieter, Geltungsbereich und Vertragspartner

1. Anbieter von Site to Go ist:

Site to Go
Inhaberin: Tamara Preiss
Seestraße 68
82237 Wörthsee
Deutschland
E-Mail: wpsitetogo@gmail.com

nachfolgend „Site to Go“ oder „Anbieter“ genannt.

2. Diese Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von Site to Go, die über die Website https://sitetogo.io, über WooCommerce, über ein verbundenes Kundenkonto oder auf andere ausdrücklich vereinbarte Weise geschlossen werden.

3. Site to Go richtet sich an Verbraucher und Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die den Vertrag überwiegend zu Zwecken abschließt, die weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

4. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn Site to Go ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

5. Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Bedingungen. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere Verbraucherrechte, bleiben unberührt.

6. Soweit Site to Go personenbezogene Daten im Auftrag eines Geschäftskunden verarbeitet, gilt ergänzend ein gesonderter Auftragsverarbeitungsvertrag. Bei Widersprüchen im Bereich der Auftragsverarbeitung geht der Auftragsverarbeitungsvertrag vor.

§ 2 Begriffsbestimmungen

1. „Dienst“ bezeichnet die von Site to Go bereitgestellte digitale Dienstleistung einschließlich Kundenkonto, Tarif- und Verbindungsverwaltung, zentraler Schnittstellen, ChatGPT-Anbindung, WordPress-Connector, Updates, Support und gebuchter Zusatzleistungen.

2. „Connector“ bezeichnet das auf einer WordPress-Website installierte Site-to-Go-Plugin, das die vom Kunden freigegebenen Aktionen technisch ausführt.

3. „Kundenwebsite“ bezeichnet eine WordPress-Installation, die einem Site-to-Go-Konto zugeordnet und mit dem Dienst verbunden wurde.

4. „Drittanbieter“ bezeichnet insbesondere OpenAI beziehungsweise ChatGPT, WordPress, WooCommerce, Hostinganbieter, Zahlungsdienstleister und weitere externe Dienste, die nicht von Site to Go betrieben werden.

5. „Kundeninhalt“ bezeichnet alle vom Kunden bereitgestellten oder über eine Kundenwebsite abgerufenen Texte, Seiten, Beiträge, Produkte, Bilder, Dateien, Metadaten, Kategorien, Tags, Prompts und sonstigen Inhalte.

6. „KI-Ausgabe“ bezeichnet Inhalte, Vorschläge, Texte, Bilder, Metadaten, Analysen oder sonstige Ergebnisse, die unter Einsatz eines KI-Dienstes erzeugt oder bearbeitet werden.

7. „Schreibaktion“ bezeichnet jede Aktion, die Inhalte oder freigegebene Einstellungen einer Kundenwebsite anlegt, verändert, optimiert, zuordnet oder veröffentlicht.

8. „Kritische Aktion“ bezeichnet insbesondere die Veröffentlichung von Inhalten, die Übernahme einer Staging- oder Entwurfsversion auf eine veröffentlichte Seite, Änderungen an Produktpreisen oder Lagerbeständen sowie sonstige ausdrücklich als kritisch gekennzeichnete Vorgänge.

9. „Abonnement“ bezeichnet einen kostenpflichtigen Tarif mit monatlicher oder jährlicher Abrechnung.

10. „Zusatzwebsite“ bezeichnet eine weitere, über das im Tarif enthaltene Limit hinaus verbundene WordPress-Installation.

§ 3 Vertragsgegenstand

1. Site to Go stellt dem Kunden während der Vertragslaufzeit einen digitalen Dienst zur Verfügung, mit dem der Kunde – abhängig vom gebuchten Tarif, der technischen Verfügbarkeit, der jeweiligen Produktbeschreibung und den erteilten Berechtigungen – WordPress-Inhalte über unterstützte KI- und Chat-Oberflächen verwalten kann.

2. Der Dienst kann im jeweils vertraglich vereinbarten Umfang insbesondere folgende Funktionen umfassen:

a) WordPress-Seiten und Beiträge erstellen, auslesen, bearbeiten und als Entwurf speichern,

b) vollständige HTML-Inhalte und seitenspezifisches CSS verwalten,

c) veröffentlichte Inhalte über Entwürfe, Vorschauen, Revisionen oder Staging-Arbeitsabläufe bearbeiten, soweit die technische Umgebung dies unterstützt,

d) Bilder hochladen, verkleinern, komprimieren, in WebP umwandeln und mit Metadaten versehen,

e) SEO-Daten, SEO-Titel, Meta-Beschreibungen, Überschriften, interne Links und technische SEO-Hinweise verwalten oder prüfen,

f) Kategorien und Tags erstellen, suchen und zuweisen,

g) Menüs und Navigationen innerhalb des freigegebenen Umfangs verwalten,

h) WooCommerce-Produkte, Produktinhalte, Bilder, Kategorien, Tags, Preise und Bestände innerhalb des freigegebenen Umfangs verwalten,

i) Vorschauen, Bestätigungen, Berechtigungen, Website-Verbindungen und Aktivitätsprotokolle verwalten.

3. Maßgeblich für den geschuldeten Leistungsumfang sind die bei Vertragsschluss angezeigte Produktbeschreibung, der gewählte Tarif, die Tarif- und Leistungsmatrix, die freigeschalteten Zusatzleistungen und die ausdrücklich als verfügbar gekennzeichneten Funktionen.

4. Funktionen, die als geplant, Vorschau, Beta, Early Access oder experimentell gekennzeichnet sind, gehören nur dann zum geschuldeten Leistungsumfang, wenn dies bei Vertragsschluss ausdrücklich erklärt wird.

5. Site to Go ist keine eigenständige allgemeine KI. Der Dienst verbindet WordPress mit unterstützten Drittanbieterdiensten und stellt dafür kontrollierte technische Arbeitsabläufe bereit.

6. Nicht Bestandteil des Standarddienstes sind insbesondere:

a) Installation, Aktivierung oder Deaktivierung fremder Plugins durch eine KI,

b) Installation oder Wechsel von Themes durch eine KI,

c) Bearbeitung von PHP-Dateien,

d) Ausführung beliebigen JavaScripts,

e) automatisches, unbeaufsichtigtes Auto-Blogging,

f) automatische Massenveröffentlichung ohne ausdrückliche Bestätigung,

g) endgültiges Löschen von Inhalten ohne gesonderte, ausdrücklich bereitgestellte Funktion,

h) Rechts-, Steuer-, Medizin-, Finanz- oder sonstige Fachberatung,

i) eine Garantie bestimmter Rankings, Umsätze, Conversions oder Geschäftsergebnisse.

7. Site to Go schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg und keine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen.

§ 4 Technische Voraussetzungen und Kompatibilität

1. Der Kunde benötigt eine technisch geeignete WordPress-Installation mit HTTPS, eine unterstützte WordPress- und PHP-Version, ausreichende Serverressourcen, funktionsfähige REST-Schnittstellen sowie Administratorrechte zur Installation und Einrichtung des Connectors.

2. Die jeweils unterstützten Mindestversionen und Systemvoraussetzungen werden in der Produktbeschreibung, Dokumentation oder Benutzeroberfläche veröffentlicht.

3. Für die Nutzung über ChatGPT ist ein mit der jeweiligen Site-to-Go-Integration kompatibles ChatGPT-Konto erforderlich. Erforderliche Tarife, Funktionen, Regionen und Nutzungslimits werden von OpenAI bestimmt und können sich ändern.

4. Kosten für ChatGPT, OpenAI, Hosting, WordPress-Erweiterungen, WooCommerce oder andere Drittanbieter sind nicht im Preis von Site to Go enthalten, sofern dies nicht ausdrücklich anders angegeben wird.

5. Der Kunde ist verpflichtet, vor dem Kauf die veröffentlichten technischen Voraussetzungen und gegebenenfalls angebotene Kompatibilitätshinweise zu prüfen.

6. Site to Go gewährleistet keine Kompatibilität mit jedem Theme, Page Builder, Hostingpaket oder Plugin. Proprietäre Page Builder oder stark angepasste WordPress-Umgebungen können zusätzliche technische Anpassungen erfordern oder nur eingeschränkt unterstützt werden.

7. Der Kunde muss Änderungen seiner technischen Umgebung, insbesondere Domainwechsel, Hostingwechsel, WordPress-Migrationen sowie wesentliche Plugin- oder Theme-Änderungen, prüfen und Site to Go bei Verbindungsproblemen angemessen informieren.

§ 5 Registrierung, Kundenkonto und Zugangssicherheit

1. Die Nutzung setzt ein Kundenkonto voraus. Der Kunde muss vollständige und zutreffende Angaben machen und diese aktuell halten.

2. Kunden müssen volljährig und unbeschränkt geschäftsfähig sein oder über die erforderliche Vertretungsmacht verfügen.

3. Zugangsdaten, Verbindungscodes, API-Schlüssel, OAuth-Tokens und andere Geheimnisse sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden.

4. Der Kunde darf keine normalen WordPress-Passwörter, vollständigen Zahlungsdaten, privaten Schlüssel oder sonstigen Geheimnisse in Chat-Prompts eingeben.

5. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff muss der Kunde Site to Go unverzüglich informieren, sein Passwort ändern und betroffene Verbindungen oder Tokens widerrufen.

6. Der Kunde haftet für Aktivitäten über sein Konto nur, soweit er diese zu vertreten hat.

7. Site to Go kann zusätzliche Sicherheitsprüfungen, Mehrfaktor-Authentifizierung oder eine erneute Website-Verifizierung verlangen, wenn dies zum Schutz des Dienstes, des Kunden oder anderer Nutzer erforderlich ist.

§ 6 Vertragsschluss

1. Produktdarstellungen auf der Website stellen noch kein verbindliches Vertragsangebot dar.

2. Mit dem Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss des ausgewählten Vertrags ab.

3. Vor Abgabe der Bestellung kann der Kunde Eingabefehler erkennen und berichtigen.

4. Der Vertrag kommt zustande, wenn Site to Go die Bestellung ausdrücklich bestätigt, das Kundenkonto oder die gebuchte Leistung freischaltet oder mit der Leistung beginnt.

5. Der Kunde erhält nach Vertragsschluss eine Vertragsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger. Darin werden die wesentlichen Vertragsinformationen, der gewählte Tarif oder die gebuchte Zusatzleistung, der Gesamtpreis, die Laufzeit, Kündigungsinformationen und die einbezogenen Bedingungen wiedergegeben oder dauerhaft zugänglich gemacht.

6. Vertragssprache ist Deutsch. Übersetzungen dienen der Verständlichkeit, sofern nicht ausdrücklich eine andere verbindliche Vertragssprache vereinbart wurde.

7. Der Vertragstext wird entsprechend den gesetzlichen und steuerlichen Aufbewahrungspflichten gespeichert. Vertragsdaten können im Kundenkonto abgerufen werden, soweit dies technisch vorgesehen ist.

§ 7 Kostenlose dreitägige Testphase ausschließlich für Starter

1. Ausschließlich der Tarif „Site to Go Starter“ kann, soweit dies im Checkout angeboten wird, einmalig für drei Tage kostenlos getestet werden.

2. Für die Tarife Plus und Business, für Zusatzwebsites, für die persönliche Einrichtung und für sonstige Zusatzleistungen besteht keine kostenlose Testphase.

3. Die Starter-Testphase dauert 72 Stunden. Sie beginnt mit der Aktivierung des Starter-Zugangs zu dem in der Bestell- oder Aktivierungsbestätigung angegebenen Zeitpunkt.

4. Für die Testphase kann eine gültige Zahlungsmethode erforderlich sein. Dies wird vor Abgabe der Bestellung klar angezeigt.

5. Der Kunde wählt bei der Bestellung, ob sich der Starter-Tarif nach der Testphase monatlich oder jährlich kostenpflichtig fortsetzt. Sofern der Kunde nicht vor Ablauf der Testphase kündigt, geht der Starter-Testzugang nach 72 Stunden automatisch in das ausgewählte kostenpflichtige Starter-Abonnement über. Gesamtpreis, Abrechnungsintervall und Zeitpunkt der ersten Belastung werden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

6. Die Kündigung während der Testphase ist über das Kundenkonto, die Kündigungsschaltfläche oder in Textform möglich. Sie muss vor Ablauf der Testphase bei Site to Go eingehen, um die automatische kostenpflichtige Fortsetzung zu verhindern.

7. Wechselt der Kunde während der Starter-Testphase auf Plus oder Business, endet die kostenlose Starter-Testphase mit Aktivierung des gewählten kostenpflichtigen Tarifs, sofern im Wechselvorgang nichts Abweichendes ausdrücklich angezeigt wird.

8. Pro Person, Unternehmen, Zahlungsmethode und Kundenwebsite darf grundsätzlich nur eine Starter-Testphase genutzt werden. Site to Go kann missbräuchliche Mehrfachregistrierungen ablehnen oder sperren.

9. Die kostenlose Testphase ersetzt oder verkürzt das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern nicht.

10. Nach Ablauf einer Starter-Testphase ohne kostenpflichtige Fortsetzung werden neue Schreibaktionen gesperrt. Bereits auf der Kundenwebsite erstellte Inhalte bleiben erhalten.

§ 8 Tarife, Website-Limits und Zusatzwebsites

1. Site to Go bietet die Tarife Starter, Plus und Business an. Der jeweils enthaltene Funktionsumfang, Preis und die Zahl der verbindbaren Websites werden vor Vertragsschluss angezeigt.

2. Nach der Tarifstruktur zum Stand dieser Bedingungen enthält:

a) Starter: eine verbundene WordPress-Website,

b) Plus: eine verbundene WordPress-Website,

c) Business: bis zu fünf verbundene WordPress-Websites.

3. Maßgeblich ist die bei Vertragsschluss bestätigte Tarifbeschreibung.

4. Zusatzwebsites können nur mit einem aktiven Plus- oder Business-Tarif gebucht werden.

5. Eine Zusatzwebsite kostet:

a) 1,99 Euro pro Monat oder

b) 19,00 Euro pro Jahr,

jeweils pro zusätzlicher verbundener WordPress-Installation und abhängig vom gewählten Abrechnungsintervall.

6. Der Abrechnungszeitraum der Zusatzwebsite richtet sich nach dem bei Buchung ausgewählten monatlichen oder jährlichen Intervall. Der Gesamtpreis und der nächste Abrechnungstermin werden vor Abgabe der Bestellung angezeigt.

7. Jede eigenständige produktive WordPress-Installation oder Domain gilt grundsätzlich als eine Website. Staging-, Entwicklungs- oder Subdomain-Installationen zählen zusätzlich, wenn sie als eigenständige WordPress-Installation verbunden werden.

8. Der Kunde darf nur Websites verbinden, die ihm gehören oder für deren Verwaltung er nachweislich autorisiert ist.

9. Überschreitet der Kunde das gebuchte Website-Limit, muss er eine Website-Verbindung entfernen, eine Zusatzwebsite buchen oder den Tarif wechseln.

10. Wird eine Zusatzwebsite gekündigt, muss der Kunde spätestens zum Wirksamwerden der Kündigung bestimmen, welche Verbindung deaktiviert werden soll. Erfolgt keine Auswahl, kann Site to Go die zuletzt hinzugefügte, über das verbleibende Limit hinausgehende Verbindung in einen eingeschränkten oder nicht verbundenen Status versetzen.

11. Zusatzwebsites haben keine eigene kostenlose Testphase.

12. Der Supportumfang für Zusatzwebsites richtet sich nach dem Haupttarif.

§ 9 Preise, Zahlungen und Steuern

1. Es gelten die im Checkout klar angezeigten Gesamtpreise.

2. Die Tarife kosten zum Stand dieser Bedingungen:

a) Starter monatlich 4,99 Euro oder jährlich 49,00 Euro,

b) Plus monatlich 8,99 Euro oder jährlich 89,00 Euro,

c) Business monatlich 19,99 Euro oder jährlich 199,00 Euro.

3. Die persönliche Einrichtung kostet einmalig 89,00 Euro.

4. Zusatzwebsites kosten gemäß § 8 monatlich 1,99 Euro oder jährlich 19,00 Euro je zusätzlicher Website.

5. Gegenüber Verbrauchern werden Gesamtpreise einschließlich gesetzlich geschuldeter Umsatzsteuer angezeigt. Soweit die Kleinunternehmerregelung angewendet wird, wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen und ein entsprechender Hinweis erteilt.

6. Abonnemententgelte sind im Voraus für den jeweiligen Abrechnungszeitraum fällig.

7. Einmalige Zusatzleistungen sind mit Vertragsschluss fällig.

8. Die Zahlung erfolgt über die im Checkout angebotenen Zahlungsanbieter. Für die Zahlungsabwicklung gelten ergänzend deren Bedingungen.

9. Der Kunde muss korrekte Rechnungs- und Zahlungsdaten angeben und für ausreichende Deckung sorgen.

10. Scheitert eine Zahlung, kann Site to Go weitere Zahlungsversuche durchführen oder den Kunden zur Aktualisierung seiner Zahlungsmethode auffordern.

11. Bei einer fehlgeschlagenen Verlängerungszahlung kann Site to Go eine Kulanzfrist von bis zu sieben Kalendertagen gewähren. Während dieser Zeit kann der Funktionsumfang eingeschränkt werden. Nach Ablauf der Kulanzfrist kann der Dienst in einen lesenden oder gesperrten Status versetzt werden.

12. Nach erfolgreicher Nachzahlung wird der gebuchte Zugriff grundsätzlich wieder freigeschaltet.

13. Aufrechnungs- oder Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur wegen unbestrittener, rechtskräftig festgestellter oder aus demselben Vertragsverhältnis stammender Ansprüche zu. Zwingende Verbraucherrechte bleiben unberührt.

14. Der Kunde ist für Steuern und Abgaben verantwortlich, die aus seiner eigenen Geschäftstätigkeit, seinen Inhalten, Verkäufen oder seiner WooCommerce-Nutzung entstehen.

§ 10 Vertragslaufzeit, Verlängerung und Kündigung

1. Monatsabonnements haben eine anfängliche Laufzeit von einem Monat und verlängern sich jeweils um einen weiteren Monat, sofern sie nicht vor Beginn des nächsten Abrechnungszeitraums gekündigt werden.

2. Jahresabonnements haben eine anfängliche Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.

3. Nach Ablauf der anfänglichen Laufzeit wird ein Jahresabonnement gegenüber Verbrauchern nur auf unbestimmte Zeit fortgesetzt. Es kann danach jederzeit mit einer Frist von höchstens einem Monat gekündigt werden.

4. Wird nach der anfänglichen Jahreslaufzeit ein Jahresbetrag im Voraus berechnet und endet der Vertrag aufgrund einer zulässigen Kündigung vor Ablauf des bereits bezahlten Abrechnungszeitraums, erstattet Site to Go den auf den Zeitraum nach dem Vertragsende entfallenden Anteil, soweit gesetzlich erforderlich.

5. Gegenüber Unternehmern können die im Checkout ausdrücklich vereinbarten Laufzeit- und Verlängerungsbedingungen gelten, soweit sie rechtlich zulässig sind.

6. Eine Kündigung kann über das Kundenkonto, die gesetzlich vorgeschriebene Kündigungsschaltfläche oder in Textform erfolgen.

7. Eine Kündigung wird zum Ende des jeweils maßgeblichen Vertrags- beziehungsweise Abrechnungszeitraums wirksam, soweit keine frühere gesetzliche Beendigungsmöglichkeit besteht.

8. Bei vorgemerkter Kündigung bleibt der Dienst bis zum Vertragsende im gebuchten Umfang verfügbar.

9. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 11 Widerrufsrecht für Verbraucher

1. Verbrauchern steht grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung und dem Muster-Widerrufsformular.

2. Die dreitägige Starter-Testphase ersetzt oder verkürzt das gesetzliche Widerrufsrecht nicht.

3. Verlangt der Verbraucher ausdrücklich, dass Site to Go vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Dienstleistung beginnt, und widerruft er anschließend, kann er nach Maßgabe der gesetzlichen Vorschriften Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachte Leistung schulden.

4. Soweit nicht auf einem körperlichen Datenträger bereitgestellte digitale Inhalte sofort bereitgestellt werden und die gesetzlichen Voraussetzungen für ein vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts erfüllt sind, wird der Verbraucher vor Vertragsschluss gesondert um seine ausdrückliche Zustimmung und Kenntnisbestätigung gebeten.

5. Site to Go stellt während der gesetzlichen Widerrufsfrist eine hervorgehobene elektronische Widerrufsfunktion mit den Schaltflächen „Vertrag widerrufen“ und „Widerruf bestätigen“ oder gleichwertigen eindeutigen Formulierungen bereit.

6. Nach einem elektronischen Widerruf erhält der Verbraucher unverzüglich eine Eingangsbestätigung auf einem dauerhaften Datenträger.

7. Zwingende Verbraucherrechte werden durch diese Bedingungen nicht eingeschränkt.

§ 12 Bereitstellung und Aktivierung

1. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde Zugang zu seinem Kundenkonto, dem Connector-Download und den gebuchten Verbindungsfunktionen.

2. Die Bereitstellung gilt als erfolgt, sobald der Kunde auf den Dienst zugreifen und den Connector herunterladen beziehungsweise eine Website verbinden kann.

3. Der Kunde ist für die Installation und Aktivierung des Connectors verantwortlich, sofern keine persönliche Einrichtung gebucht wurde.

4. Site to Go kann einen einmaligen Verbindungscode, eine Website-ID, ein widerrufbares Token oder eine andere sichere Verbindungsart verwenden.

5. Zahlungsdaten und normale WordPress-Passwörter werden nicht im Connector gespeichert.

6. Site to Go darf aus Sicherheitsgründen eine erneute Verifizierung verlangen.

§ 13 Connector, Open-Source-Lizenzen und Nutzungsrechte

1. Der Connector kann ganz oder teilweise unter der GNU General Public License oder anderen Open-Source-Lizenzen stehen. Die jeweiligen Lizenzhinweise im Plugin und Quellcode gelten vorrangig für diese Bestandteile.

2. Diese Bedingungen schränken Rechte, die dem Kunden aufgrund einer Open-Source-Lizenz zustehen, nicht ein.

3. Gegenstand des kostenpflichtigen Vertrags sind insbesondere der Zugang zur Site-to-Go-Plattform, die sichere Verbindung, Kontoverwaltung, Tarif- und Website-Limits, zentrale Dienste, Updates, Support und gebuchte Zusatzleistungen.

4. Für proprietäre Bestandteile des Dienstes erhält der Kunde für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares und nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht im vereinbarten Umfang.

5. Eine Weitervermietung, ein Weiterverkauf des Plattformzugangs, die öffentliche Bereitstellung von Zugangsdaten oder eine Umgehung von Tarif- und Website-Limits ist nicht gestattet.

6. Das Recht, Open-Source-Code im Rahmen seiner Lizenz zu verwenden, bleibt unberührt. Für veränderte oder nicht offizielle Connector-Versionen kann Site to Go Support und Kompatibilitätszusagen ausschließen, soweit das Problem auf der Änderung beruht.

§ 14 Kundeninhalte und erforderliche Rechte

1. Der Kunde behält seine Rechte an Kundeninhalten.

2. Der Kunde räumt Site to Go für die Vertragsdauer die nicht ausschließlichen Rechte ein, die erforderlich sind, um Kundeninhalte technisch abzurufen, vorübergehend zu verarbeiten, an ausdrücklich verbundene Drittanbieter zu übertragen und an die Kundenwebsite zurückzugeben.

3. Diese Rechte dürfen ausschließlich zur Vertragserfüllung, Sicherheit, Fehleranalyse und gesetzlich erforderlichen Zwecken genutzt werden.

4. Der Kunde versichert, dass er über alle Rechte, Einwilligungen und Rechtsgrundlagen verfügt, die für Verarbeitung und Veröffentlichung seiner Inhalte erforderlich sind.

5. Der Kunde darf keine Inhalte verarbeiten lassen, die Rechte Dritter verletzen, rechtswidrig, verleumderisch, diskriminierend, irreführend, schädlich oder anderweitig unzulässig sind.

6. Personenbezogene Daten Dritter dürfen nur verarbeitet werden, wenn der Kunde hierfür eine Rechtsgrundlage hat und die betroffenen Personen ordnungsgemäß informiert wurden.

7. Passwörter, private Schlüssel, vollständige Zahlungsdaten, Gesundheitsdaten, besondere Kategorien personenbezogener Daten oder sonstige besonders sensible Informationen dürfen nur verarbeitet werden, wenn dies ausdrücklich unterstützt, erforderlich und rechtlich zulässig ist. Im Zweifel sind solche Daten nicht über Site to Go oder einen KI-Dienst zu übermitteln.

§ 15 KI-Ausgaben und Prüfpflicht des Kunden

1. KI-Ausgaben können unzutreffend, unvollständig, veraltet, ähnlich zu bestehenden Inhalten oder anderweitig ungeeignet sein.

2. Site to Go garantiert nicht, dass KI-Ausgaben sachlich richtig, rechtlich zulässig, einzigartig, frei von Rechten Dritter oder für einen bestimmten Zweck geeignet sind.

3. Der Kunde muss jede KI-Ausgabe vor Verwendung, Veröffentlichung oder geschäftlicher Entscheidung selbst prüfen.

4. Der Kunde bleibt insbesondere verantwortlich für:

a) Inhalt und Richtigkeit von Seiten, Beiträgen und Produktinformationen,

b) Impressum, Datenschutz, AGB, Widerruf und sonstige Rechtstexte,

c) Preise, Steuern, Lagerbestände, Lieferbedingungen und Produktangaben,

d) Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- und Bildrechte,

e) SEO-Angaben und Werbeaussagen,

f) Inhalte, die als fachliche Beratung verstanden werden könnten.

5. KI-Ausgaben ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Medizin-, Finanz-, Datenschutz- oder sonstige Fachberatung.

6. Site to Go macht sich Kundeninhalte und KI-Ausgaben nicht zu eigen.

7. Soweit Site to Go eigene Rechte an einer KI-Ausgabe erwerben sollte, erhält der Kunde im gesetzlich zulässigen Umfang das Recht, diese für seine eigene Website und Geschäftstätigkeit zu nutzen. Rechte und Einschränkungen des eingesetzten Drittanbieters bleiben unberührt.

8. Site to Go garantiert keine Exklusivität einer KI-Ausgabe.

§ 16 WordPress-Aktionen, Entwürfe, Vorschau und Veröffentlichung

1. Neue Inhalte werden standardmäßig als Entwurf angelegt.

2. Veröffentlichte Seiten sollen grundsätzlich über Entwurfs-, Revisions-, Vorschau- oder Staging-Arbeitsabläufe bearbeitet werden, soweit die technische Umgebung dies unterstützt.

3. Kritische Aktionen werden nur nach einer eindeutigen Bestätigung des Nutzers ausgeführt.

4. Der Kunde ist dafür verantwortlich, die angezeigte Vorschau und Zusammenfassung vor Bestätigung zu prüfen.

5. Site to Go darf Aktionen blockieren, wenn:

a) die Zielseite nicht eindeutig identifiziert ist,

b) eine veröffentlichte Seite nicht sicher bearbeitet werden kann,

c) die erforderliche Bestätigung fehlt,

d) die Website zwischenzeitlich verändert wurde,

e) Tarif, Lizenz oder Berechtigung nicht ausreichen,

f) ein Sicherheits- oder Kompatibilitätsrisiko besteht.

6. Eine erfolgreiche API-Antwort bestätigt nur die technische Ausführung der jeweiligen Aktion, nicht die rechtliche, fachliche oder wirtschaftliche Geeignetheit des Ergebnisses.

7. Site to Go garantiert nicht, dass jedes Theme oder jeder Page Builder Entwürfe, Vorschau, Revisionen, Staging oder Wiederherstellung vollständig unterstützt.

§ 17 Backups, Revisionen und Datenwiederherstellung

1. Der Kunde muss vor wesentlichen Änderungen angemessene Backups seiner Website, Datenbank und Mediendateien erstellen und deren Wiederherstellbarkeit prüfen.

2. Site to Go kann WordPress-Revisionen, Entwurfskopien, Staging-Arbeitsabläufe und Sicherungsmechanismen unterstützen, ersetzt jedoch kein unabhängiges vollständiges Backup.

3. Der Kunde darf sich nicht ausschließlich auf Revisionen oder Aktivitätsprotokolle von Site to Go verlassen.

4. Bei der Schadensbemessung wird ein Mitverschulden des Kunden nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt, wenn der Kunde trotz ausdrücklichen Hinweises kein zumutbares Backup erstellt oder ein bereitgestelltes Update nicht installiert hat.

5. Site to Go ist nicht verpflichtet, vollständige Kundeninhalte dauerhaft auf zentralen Systemen zu speichern, sofern dies nicht ausdrücklich Vertragsbestandteil ist.

§ 18 Bilder und Medienoptimierung

1. Der Kunde darf nur Bilder und Medien hochladen oder bearbeiten lassen, für die er die erforderlichen Rechte besitzt.

2. Site to Go kann Dateiformate, Dateigrößen, Abmessungen, Batch-Größen und Sicherheitsprüfungen technisch begrenzen.

3. Normale Uploads eigener oder im Chat bereitgestellter Bilder werden nicht nach künstlichen Bild-Credits berechnet. Technische Grenzen des Kundenhostings und der Fair-Use-Regelung bleiben bestehen.

4. Bei Bildoptimierungen kann Site to Go Bilder komprimieren, verkleinern oder in andere Formate umwandeln. Vor Sammeländerungen kann eine Vorschau oder Bestätigung erforderlich sein.

5. Originaldateien werden nur gesichert, wenn diese Funktion aktiviert und technisch verfügbar ist. Der Kunde muss weiterhin ein eigenes Backup vorhalten.

6. Die Qualität, rechtliche Schutzfähigkeit und Exklusivität von Bildern oder KI-gestützten Bearbeitungsergebnissen wird nicht garantiert.

7. Kostenpflichtige KI-Bilder oder Bildpakete gehören nur dann zum Leistungsumfang, wenn sie in der Produktbeschreibung oder im Checkout ausdrücklich angeboten werden.

§ 19 SEO- und WooCommerce-Funktionen

1. SEO-Audits, Meta-Beschreibungen, Keyword-Vorschläge, interne Linkhinweise, Lesbarkeitswerte und technische Hinweise sind Hilfestellungen.

2. Site to Go garantiert keine Suchmaschinenplatzierung, Indexierung, Besucherzahl, Conversion oder Umsatzsteigerung.

3. Der Kunde muss SEO-Vorschläge vor Übernahme selbst prüfen.

4. Site to Go kann abhängig vom Tarif WooCommerce-Produkte, Inhalte, Bilder, Kategorien, Tags, Preise, Bestände und SEO-Daten verwalten.

5. Änderungen an Preisen, Beständen oder Produktveröffentlichungen gelten als kritische Aktionen und benötigen eine ausdrückliche Bestätigung.

6. Der Kunde bleibt allein verantwortlich für:

a) Produktbeschreibungen und Pflichtangaben,

b) Preise und Steuern,

c) Lieferbarkeit und Lagerbestand,

d) Widerruf, Versand, Gewährleistung und Verbraucherschutz,

e) Zulässigkeit der angebotenen Produkte,

f) Zahlungs-, Bestell- und Kundendaten.

7. Site to Go ist kein Zahlungsdienstleister und soll keine vollständigen Kreditkartendaten verarbeiten.

8. Bestellverwaltung, Rückerstattungen oder endgültige Löschungen gehören nur dann zum Leistungsumfang, wenn sie ausdrücklich freigeschaltet und beschrieben sind.

§ 20 Drittanbieterdienste

1. Site to Go ist unabhängig von OpenAI, WordPress, WooCommerce und anderen Drittanbietern und wird von diesen nicht automatisch unterstützt, zertifiziert oder empfohlen.

2. Die Nutzung von Drittanbieterdiensten unterliegt zusätzlich deren Bedingungen, Datenschutzinformationen, Tarifen, Regionen, Limits und technischen Vorgaben.

3. Der Kunde muss erforderliche Drittanbieterkonten selbst aufrechterhalten.

4. Änderungen, Sperrungen, Preisänderungen, API-Limits, Ausfälle oder Einstellungen eines Drittanbieterdienstes können die Nutzung von Site to Go beeinträchtigen.

5. Site to Go haftet nicht für Störungen, die ausschließlich im Verantwortungsbereich eines Drittanbieters liegen. Gesetzliche Rechte des Kunden gegen Site to Go bleiben unberührt, soweit Site to Go die Drittanbieterleistung als eigenen Vertragsbestandteil schuldet.

6. Wird eine Drittanbieterfunktion dauerhaft eingestellt oder wesentlich verändert, kann Site to Go die betroffene Funktion unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben anpassen, ersetzen oder einstellen.

7. Soweit eine Funktion als geplant oder künftig beschrieben wird, ist sie erst Vertragsbestandteil, wenn sie ausdrücklich als verfügbar angeboten und gebucht wurde.

§ 21 Datenschutz, Rollenverteilung und Auftragsverarbeitung

1. Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung.

2. Soweit der Kunde personenbezogene Daten seiner Websitebesucher, Käufer, Mitarbeitenden oder sonstiger Personen über Site to Go verarbeitet, bleibt der Kunde grundsätzlich Verantwortlicher für die Rechtmäßigkeit dieser Verarbeitung.

3. Soweit Site to Go personenbezogene Daten im Auftrag eines Geschäftskunden verarbeitet, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

4. Der Kunde muss insbesondere prüfen:

a) ob eine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung besteht,

b) ob betroffene Personen informiert wurden,

c) ob eine Drittlandübermittlung zulässig ist,

d) ob ChatGPT oder andere KI-Dienste für die jeweiligen Daten eingesetzt werden dürfen,

e) ob besondere Kategorien personenbezogener Daten verarbeitet werden.

5. Site to Go kann Unterauftragsverarbeiter einsetzen. Die aktuelle Liste wird transparent bereitgestellt.

6. Der Kunde darf keine personenbezogenen Daten an Site to Go übermitteln, deren Verarbeitung nach dem Vertrag nicht erforderlich oder nicht zulässig ist.

§ 22 Supportleistungen

1. Der Supportumfang richtet sich nach dem gebuchten Tarif.

2. Starter umfasst grundsätzlich Dokumentation sowie Hilfe bei Kundenkonto, Zahlung, Sicherheit und nachweisbaren Fehlern von Site to Go. Persönlicher Anwendungssupport ist nicht enthalten, sofern die Produktbeschreibung nichts anderes vorsieht.

3. Plus umfasst persönlichen E-Mail-Support mit einer angestrebten ersten Rückmeldung innerhalb von 48 bis 72 Stunden an Werktagen.

4. Business umfasst priorisierten persönlichen Support mit einer angestrebten ersten Rückmeldung innerhalb eines Werktages.

5. „Werktage“ sind Montag bis Freitag mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage am Sitz von Site to Go.

6. Die genannten Zeiten sind unverbindliche Zielzeiten für eine erste Rückmeldung und keine garantierten Lösungszeiten.

7. Support setzt eine nachvollziehbare Fehlerbeschreibung, technische Informationen und angemessene Mitwirkung des Kunden voraus.

8. Der Support umfasst nicht automatisch:

a) individuelle Website-Erstellung,

b) umfangreiche Design- oder Inhaltsarbeiten,

c) Rechts-, Steuer- oder Datenschutzberatung,

d) Fehler in fremden Themes, Plugins, Hostings oder Drittanbieterdiensten,

e) Wiederherstellung nicht vorhandener Backups,

f) Schulungen außerhalb des gebuchten Umfangs.

§ 23 Persönliche Einrichtung

1. Die persönliche Einrichtung ist eine gesondert buchbare einmalige Dienstleistung zum Gesamtpreis von 89,00 Euro.

2. Die persönliche Einrichtung umfasst maximal 25 Minuten und beinhaltet grundsätzlich:

a) einen persönlichen Online-Termin,

b) Verbindung einer WordPress-Website,

c) Prüfung der Connector-Installation und Verbindung,

d) einen technischen Health-Check,

e) eine gemeinsame Testaktion,

f) eine kurze Erläuterung der wesentlichen Verbindungsschritte und Sicherheitseinstellungen.

3. Nicht enthalten sind insbesondere:

a) vollständige Website-Erstellung oder Überarbeitung,

b) individuelles Webdesign,

c) Erstellung umfangreicher Texte, Seiten, Beiträge oder Produkte,

d) Reparatur fremder Themes, Plugins oder Hostingumgebungen,

e) Hosting- oder WordPress-Migrationen,

f) Einrichtung zusätzlicher WordPress-Websites,

g) dauerhafte Administratorzugänge,

h) laufender Support oder Nachbetreuung außerhalb des gebuchten Tarifs,

i) Leistungen, die über die vereinbarten 25 Minuten hinausgehen.

4. Voraussetzung sind ein aktiver Site-to-Go-Tarif, eine technisch kompatible WordPress-Website, WordPress-Administratorzugriff, ein kompatibles ChatGPT-Konto und ein aktuelles Backup.

5. Der Kunde meldet sich selbst in WordPress, ChatGPT und anderen erforderlichen Konten an. Site to Go verlangt keine dauerhafte Übermittlung von Passwörtern.

6. Der Termin wird über die nach dem Kauf bereitgestellte Terminvereinbarung abgestimmt.

7. Eine Terminverschiebung ist bis 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin kostenfrei möglich. Bei einer späteren Absage oder einem Nichterscheinen kann Site to Go nach den gesetzlichen Vorschriften eine angemessene Entschädigung unter Anrechnung ersparter Aufwendungen verlangen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist.

8. Erscheint der Kunde verspätet, besteht kein Anspruch auf Verlängerung über das ursprünglich vereinbarte Terminende hinaus. Site to Go wird sich im zumutbaren Umfang bemühen, die verbleibende Zeit sinnvoll zu nutzen.

9. Kann die Einrichtung aufgrund fehlender Voraussetzungen im Verantwortungsbereich des Kunden nicht durchgeführt werden, besteht kein Anspruch auf eine über die vereinbarte Zeit hinausgehende kostenlose Wiederholung. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

10. Für die persönliche Einrichtung besteht keine kostenlose Testphase.

11. Das gesetzliche Widerrufsrecht von Verbrauchern und die Regelungen in § 11 bleiben unberührt.

§ 24 Verfügbarkeit, Wartung und Sicherheitsupdates

1. Site to Go bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine ununterbrochene oder vollständig fehlerfreie Nutzung, sofern kein gesondertes Service-Level ausdrücklich vereinbart wurde.

2. Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, Updates, Drittanbieterausfälle und Ereignisse außerhalb des zumutbaren Einflussbereichs können zu Unterbrechungen führen.

3. Planbare Wartungen werden nach Möglichkeit rechtzeitig angekündigt.

4. Während der Vertragslaufzeit stellt Site to Go erforderliche Aktualisierungen einschließlich Sicherheitsupdates bereit, soweit dies gesetzlich oder vertraglich geschuldet ist.

5. Der Kunde muss bereitgestellte Updates innerhalb angemessener Zeit installieren, wenn er über die Verfügbarkeit und die Folgen einer Nichtinstallation informiert wurde.

6. Für einen Mangel, der ausschließlich auf einer vom Kunden trotz ordnungsgemäßer Information unterlassenen oder unsachgemäßen Installation eines bereitgestellten Updates beruht, gelten die gesetzlichen Regelungen.

7. Site to Go darf vorübergehende Schutzmaßnahmen treffen, wenn eine Sicherheitslücke oder konkrete Gefahr für Kundenwebsites, Daten oder den Dienst besteht.

§ 25 Änderungen des digitalen Dienstes

1. Site to Go darf den Dienst während einer dauerhaften Bereitstellung ändern, wenn der Vertrag diese Möglichkeit vorsieht, ein sachlicher Grund besteht, dem Kunden keine zusätzlichen Kosten entstehen und die Änderung klar und verständlich kommuniziert wird.

2. Sachliche Gründe können insbesondere sein:

a) Sicherheitsanforderungen,

b) gesetzliche oder behördliche Vorgaben,

c) Änderungen von WordPress, WooCommerce, OpenAI oder anderen erforderlichen Schnittstellen,

d) technische Weiterentwicklung,

e) Verbesserung von Stabilität, Bedienbarkeit, Barrierefreiheit oder Leistung,

f) Verhinderung von Missbrauch,

g) Austausch einer nicht mehr verfügbaren Drittanbieterfunktion.

3. Beeinträchtigt eine Änderung die Zugriffsmöglichkeit oder Nutzbarkeit für einen Verbraucher nicht nur unerheblich, wird er innerhalb angemessener Frist vor der Änderung auf einem dauerhaften Datenträger über Art, Zeitpunkt und seine gesetzlichen Rechte informiert.

4. Zwingende Rechte des Verbrauchers bei nachteiligen Änderungen bleiben unberührt.

5. Funktionen, die ausdrücklich als Beta, Early Access oder experimentell gekennzeichnet sind, können häufiger verändert, eingeschränkt oder vorübergehend deaktiviert werden. Zwingende gesetzliche Rechte bleiben unberührt.

§ 26 Fair Use und technische Schutzgrenzen

1. Site to Go berechnet Texte und normale Bild-Uploads nicht nach künstlichen Zeichen-, Wort- oder Creditkontingenten.

2. Dies bedeutet keine unbegrenzte technische Kapazitätszusage.

3. Site to Go darf zum Schutz des Dienstes und aller Nutzer objektive technische Grenzen vorsehen, insbesondere:

a) maximale Request-Größe,

b) maximale Dateigröße,

c) maximale Zahl von Dateien pro Vorgang,

d) Rate-Limits,

e) Zeitlimits,

f) Begrenzung gleichzeitiger Aufgaben,

g) Schutz gegen automatisierte Endlosschleifen, Scraping und Missbrauch.

4. Aktuelle technische Grenzen werden in der Dokumentation oder Benutzeroberfläche angezeigt.

5. Bei ungewöhnlich hoher oder vertragswidriger Nutzung wird Site to Go den Kunden grundsätzlich informieren und Gelegenheit zur Anpassung geben, soweit keine unmittelbare Sicherheitsgefahr besteht.

6. Der Kunde darf technische Begrenzungen, Tariflimits, Website-Limits oder Sicherheitsmechanismen nicht umgehen.

§ 27 Zulässige Nutzung und verbotene Handlungen

Der Kunde darf Site to Go insbesondere nicht verwenden, um:

1. Gesetze oder Rechte Dritter zu verletzen,

2. Malware, Schadcode oder Sicherheitslücken zu verbreiten,

3. unbefugt auf fremde Websites, Konten oder Daten zuzugreifen,

4. Spam, täuschende Masseninhalte oder manipulatives Auto-Blogging zu betreiben,

5. rechtswidrige, verleumderische, diskriminierende oder schädliche Inhalte zu veröffentlichen,

6. Urheber-, Marken-, Persönlichkeits- oder Datenschutzrechte zu verletzen,

7. Site-to-Go-Zugänge weiterzuverkaufen, öffentlich zu teilen oder unberechtigten Dritten zu überlassen,

8. Tarif-, Website- oder Sicherheitslimits zu umgehen,

9. Sicherheits- oder Belastungstests ohne vorherige Erlaubnis durchzuführen,

10. Site to Go als alleinige Entscheidungsgrundlage in hochriskanten Bereichen einzusetzen,

11. Passwörter, vollständige Zahlungskartendaten oder geheime Schlüssel in KI-Prompts zu übertragen,

12. fremde Websites ohne ausreichende Berechtigung zu verbinden,

13. Bedingungen oder Nutzungsrichtlinien eingesetzter Drittanbieter zu verletzen.

§ 28 Sperrung und außerordentliche Beendigung

1. Site to Go kann den Zugriff vorübergehend einschränken oder sperren, wenn:

a) fällige Zahlungen trotz Mahnung oder Ablauf einer eingeräumten Kulanzfrist ausstehen,

b) ein begründeter Verdacht auf Missbrauch oder eine Sicherheitsgefährdung besteht,

c) der Kunde gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt,

d) gesetzliche oder behördliche Vorgaben dies erfordern,

e) die Nutzung Rechte Dritter, Kundenwebsites oder andere Nutzer gefährdet.

2. Site to Go informiert den Kunden grundsätzlich vor einer Sperrung und gibt ihm Gelegenheit zur Abhilfe, soweit dies zumutbar ist und keine unmittelbare Gefahr besteht.

3. Bei einer unmittelbaren Sicherheitsgefahr darf Site to Go betroffene Verbindungen oder Schreibaktionen ohne vorherige Ankündigung vorübergehend sperren. Der Kunde wird anschließend so bald wie möglich informiert.

4. Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann Site to Go den Vertrag aus wichtigem Grund kündigen.

5. Zwingende gesetzliche Rechte und Erstattungsansprüche bleiben unberührt.

§ 29 Folgen von Kündigung, Ablauf oder Sperrung

1. Nach Vertragsende werden neue KI-gestützte Schreibaktionen und neue Website-Verbindungen gesperrt.

2. Bereits auf der Kundenwebsite gespeicherte Seiten, Beiträge, Bilder, Produkte, SEO-Daten und sonstige Inhalte bleiben grundsätzlich bestehen.

3. Der Connector darf die öffentliche Darstellung bereits erstellter Inhalte nicht allein wegen des Vertragsendes beeinträchtigen.

4. Der Kunde kann bestehende Inhalte weiterhin direkt in WordPress bearbeiten.

5. Site to Go kann den Connector in einen eingeschränkten, lesenden oder nicht verbundenen Status versetzen und zentrale Tokens oder Berechtigungen widerrufen.

6. Der Kunde sollte nicht mehr benötigte Tokens widerrufen und den Connector deinstallieren, wenn er Site to Go dauerhaft nicht weiter nutzt.

7. Daten im zentralen Kundenkonto werden nach Maßgabe der Datenschutzerklärung und gesetzlicher Aufbewahrungspflichten gelöscht oder anonymisiert.

8. Gesetzliche Ansprüche auf Bereitstellung von nicht personenbezogenen Inhalten bleiben unberührt. Soweit solche Inhalte nicht bereits auf der Kundenwebsite verfügbar sind, werden sie auf berechtigtes Verlangen in einem gängigen und maschinenlesbaren Format bereitgestellt, soweit gesetzlich geschuldet.

9. Bei einer späteren Reaktivierung können bestehende Verbindungen wieder freigeschaltet werden, sofern sie noch vorhanden und technisch kompatibel sind.

§ 30 Gesetzliche Mängelrechte

1. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften über digitale Produkte, insbesondere zu Bereitstellung, Vertragsmäßigkeit, Nacherfüllung, Minderung, Vertragsbeendigung, Schadensersatz und Aktualisierungen.

2. Diese Bedingungen beschränken keine zwingenden gesetzlichen Mängelrechte.

3. Der Kunde soll Fehler möglichst genau beschreiben und Site to Go eine angemessene Untersuchung und Nacherfüllung ermöglichen.

4. Eine Abweichung von objektiven Anforderungen an ein digitales Produkt wird nur wirksam vereinbart, wenn der Verbraucher vor Vertragsschluss eigens darüber informiert wurde und der Abweichung ausdrücklich und gesondert zugestimmt hat.

5. Für Unternehmer gelten die gesetzlichen Mängelrechte, soweit in diesen Bedingungen keine wirksame abweichende Regelung getroffen wird.

§ 31 Haftung

1. Site to Go haftet unbeschränkt:

a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,

b) bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit,

c) nach dem Produkthaftungsgesetz,

d) im Umfang einer ausdrücklich übernommenen Garantie,

e) in sonstigen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.

2. Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht haftet Site to Go auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

3. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig.

4. Bei der Schadensbemessung wird ein Mitverschulden des Kunden nach den gesetzlichen Vorschriften berücksichtigt. Dies kann insbesondere gelten, wenn der Kunde:

a) eine KI-Ausgabe ungeprüft veröffentlicht,

b) trotz ausdrücklichen Hinweises keine zumutbaren Backups erstellt,

c) Zugangsdaten schuldhaft offenlegt,

d) gegen Drittanbieterbedingungen verstößt,

e) eine nicht unterstützte oder eigenmächtig veränderte Systemumgebung nutzt,

f) falsche Preise, Bestände, Pflichtangaben oder Steuerinformationen bestätigt.

5. Für Störungen eines Drittanbieters haftet Site to Go nur, soweit Site to Go die Störung zu vertreten hat oder die Drittanbieterleistung als eigene Leistung schuldet.

6. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten entsprechend für gesetzliche Vertreter, Mitarbeitende, Erfüllungsgehilfen und Unterauftragnehmer von Site to Go.

7. Zwingende Verbraucherrechte und gesetzliche Beweislastregeln bleiben unberührt.

§ 32 Freistellung bei Rechtsverletzungen

1. Unternehmer stellen Site to Go von berechtigten Ansprüchen Dritter frei, die auf einer vom Unternehmer zu vertretenden rechtswidrigen Nutzung, einem rechtsverletzenden Kundeninhalt oder einer schuldhaften Verletzung dieser Bedingungen beruhen.

2. Die Freistellung umfasst angemessene und erforderliche Kosten der Rechtsverteidigung.

3. Site to Go informiert den Unternehmer unverzüglich über geltend gemachte Ansprüche und gibt ihm Gelegenheit zur Mitwirkung an der Verteidigung.

4. Gegenüber Verbrauchern gilt eine Freistellung nur im Rahmen der gesetzlichen Verantwortlichkeit.

§ 33 Vertraulichkeit für Geschäftskunden

1. Die Parteien behandeln nicht öffentlich bekannte geschäftliche und technische Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich.

2. Nicht vertraulich sind Informationen, die:

a) allgemein bekannt sind,

b) ohne Vertragsverletzung bekannt werden,

c) nachweislich bereits rechtmäßig bekannt waren,

d) unabhängig entwickelt wurden,

e) aufgrund gesetzlicher oder behördlicher Pflicht offengelegt werden müssen.

3. Gesetzliche Datenschutz- und Geheimhaltungspflichten bleiben unberührt.

§ 34 Preisänderungen

1. Site to Go kann Preise für neue Verträge und neu gebuchte Zusatzleistungen jederzeit für die Zukunft ändern.

2. Für ein bereits bestehendes Verbraucherabonnement wird eine Preisänderung nur wirksam, wenn der Kunde ihr ausdrücklich zustimmt oder eine andere wirksame gesetzliche oder vertragliche Grundlage besteht.

3. Ohne erforderliche Zustimmung gelten für den bestehenden Vertrag die bisherigen Konditionen bis zu dessen wirksamer Beendigung fort.

4. Preisänderungen werden nicht rückwirkend auf bereits bezahlte Zeiträume angewendet.

5. Der Kunde wird vor einer vorgeschlagenen Preisänderung klar über den neuen Preis, den vorgesehenen Zeitpunkt und seine Kündigungsmöglichkeiten informiert.

§ 35 Höhere Gewalt

1. Keine Partei haftet für Verzögerungen oder Ausfälle, die durch Ereignisse verursacht werden, die außerhalb ihres zumutbaren Einflussbereichs liegen, insbesondere Naturereignisse, Krieg, behördliche Maßnahmen, großflächige Internetausfälle, Arbeitskämpfe oder erhebliche Ausfälle zentraler Infrastruktur.

2. Die betroffene Partei informiert die andere Partei nach Möglichkeit und bemüht sich, die Auswirkungen zu begrenzen.

3. Zwingende gesetzliche Rechte, insbesondere bei längerfristiger Nichtbereitstellung eines digitalen Produkts, bleiben unberührt.

§ 36 Unterauftragnehmer, Vertragsübertragung und elektronische Kommunikation

1. Site to Go darf geeignete Unterauftragnehmer für Hosting, Zahlung, E-Mail, Support, Monitoring, Sicherheit, KI-Anbindungen und technische Infrastruktur einsetzen.

2. Datenschutzrechtliche Anforderungen und ein gegebenenfalls geschlossener Auftragsverarbeitungsvertrag bleiben unberührt.

3. Site to Go darf den Vertrag im Rahmen einer Übertragung des Unternehmens oder des betreffenden Geschäftsbereichs auf einen Rechtsnachfolger übertragen, sofern die berechtigten Interessen des Kunden gewahrt bleiben.

4. Der Kunde darf seinen Vertrag nur mit Zustimmung von Site to Go übertragen. Gesetzliche Rechte zur Abtretung von Geldforderungen bleiben unberührt.

5. Vertragsbezogene Mitteilungen können an die im Kundenkonto hinterlegte E-Mail-Adresse gesendet werden.

6. Der Kunde muss seine E-Mail-Adresse aktuell halten und sicherstellen, dass Vertrags-, Sicherheits-, Zahlungs-, Widerrufs- und Kündigungsmitteilungen empfangen werden können.

7. Rechtlich erforderliche Mitteilungen werden auf einem dauerhaften Datenträger übermittelt.

8. Marketing- und Newsletter-E-Mails werden nur versendet, wenn hierfür eine Einwilligung oder eine andere gesetzliche Grundlage besteht.

§ 37 Anwendbares Recht, Gerichtsstand und Verbraucherstreitbeilegung

1. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

2. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit ihnen dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen wird.

3. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.

4. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand am Sitz von Site to Go, soweit gesetzlich zulässig.

5. Site to Go ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

§ 38 Änderungen dieser Bedingungen

1. Änderungen dieser Bedingungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt.

2. Änderungen, die in Rechte des Kunden eingreifen oder zusätzliche Pflichten begründen, werden nur wirksam, wenn hierfür eine wirksame gesetzliche oder vertragliche Grundlage besteht oder der Kunde zustimmt.

3. Schweigen des Verbrauchers gilt nicht als Zustimmung, soweit dies nicht ausdrücklich gesetzlich zulässig ist.

4. Rein redaktionelle Änderungen, Änderungen von Kontaktangaben oder Anpassungen an zwingendes Recht können ohne erneute Zustimmung vorgenommen werden, sofern sie die Rechtsposition des Kunden nicht verschlechtern.

§ 39 Schlussbestimmungen

1. Sollten einzelne Bestimmungen dieser Bedingungen unwirksam sein oder werden, gelten an ihrer Stelle die gesetzlichen Vorschriften. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen bleibt unberührt.

2. Überschriften dienen nur der Übersicht.

3. Bei Widersprüchen gilt folgende Rangfolge:

a) individuelle Vereinbarung,

b) Auftragsverarbeitungsvertrag für Datenschutzfragen,

c) bei Vertragsschluss bestätigte Produkt-, Preis- und Tarifbeschreibung,

d) diese Allgemeinen Geschäfts- und Nutzungsbedingungen,

e) allgemeine Dokumentation.

ANHANG 1 – TARIF-, PREIS- UND LEISTUNGSMATRIX

Stand: 21. Juli 2026

Die folgenden Preise gelten für neue Verträge, sofern im Checkout kein anderer Gesamtpreis klar angezeigt und vom Kunden bestätigt wird.

1. SITE TO GO STARTER

Monatlich: 4,99 Euro pro Monat
Jährlich: 49,00 Euro pro Jahr

Enthalten:

– eine verbundene WordPress-Website,
– die in der Produktbeschreibung freigeschalteten Kernfunktionen für Seiten, Beiträge, Bilder, SEO und WooCommerce,
– normale Bild-Uploads ohne Bild-Credits,
– keine künstlichen Zeichen- oder Wortlimits,
– Dokumentation,
– technischer Basis-Support für Kundenkonto, Zahlung, Sicherheit und nachweisbare Fehler von Site to Go,
– kein persönlicher Anwendungssupport,
– kostenlose Testphase von 72 Stunden, sofern im Checkout angeboten.

Nur der Starter-Tarif kann kostenlos getestet werden.

2. SITE TO GO PLUS

Monatlich: 8,99 Euro pro Monat
Jährlich: 89,00 Euro pro Jahr

Enthalten:

– eine verbundene WordPress-Website,
– alle freigeschalteten Starter-Funktionen,
– persönlicher E-Mail-Support,
– angestrebte erste Rückmeldung innerhalb von 48 bis 72 Stunden an Werktagen,
– Zusatzwebsites separat buchbar,
– keine kostenlose Testphase.

3. SITE TO GO BUSINESS

Monatlich: 19,99 Euro pro Monat
Jährlich: 199,00 Euro pro Jahr

Enthalten:

– bis zu fünf verbundene WordPress-Websites,
– alle freigeschalteten Plus-Funktionen,
– priorisierter persönlicher Support,
– angestrebte erste Rückmeldung innerhalb eines Werktages,
– Zusatzwebsites separat buchbar,
– keine kostenlose Testphase.

4. ZUSÄTZLICHE WORDPRESS-WEBSITE

Monatlich: 1,99 Euro pro zusätzlicher Website und Monat
Jährlich: 19,00 Euro pro zusätzlicher Website und Jahr

Voraussetzungen und Umfang:

– nur mit aktivem Plus- oder Business-Tarif,
– eine Einheit entspricht einer zusätzlichen verbundenen WordPress-Installation,
– Supportumfang richtet sich nach dem Haupttarif,
– keine kostenlose Testphase.

5. PERSÖNLICHE EINRICHTUNG

Einmaliger Gesamtpreis: 89,00 Euro

Enthalten:

– maximal 25 Minuten persönlicher Online-Termin,
– Verbindung einer WordPress-Website,
– Prüfung der Connector-Installation und Verbindung,
– technischer Health-Check,
– eine gemeinsame Testaktion,
– kurze Erläuterung der wesentlichen Verbindungsschritte und Sicherheitseinstellungen,
– keine kostenlose Testphase.

Nicht enthalten sind insbesondere vollständige Website-Erstellung, individuelles Webdesign, umfangreiche Inhaltsarbeiten, Reparaturen fremder Plugins, Themes oder Hostingumgebungen, zusätzliche Websites und laufende Nachbetreuung.